Wege in eine begehrenswerte Zukunft
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Do, 5. Januar 2012 in Change-Management, Führung, StrategieWarum gedeihen manche Unternehmen prächtig, während andere verzagt vor sich hin siechen? Reicht es, nichts falsch zu machen oder sollte man besser alles richtig machen? Welche Irrwege gibt es bei der Unternehmensentwicklung? Gibt es den idealen Weg in eine begehrenswerte Zukunft?
Erstens: Ja, diesen Weg gibt es - Zweitens: Diesen Weg dorthin, die Antworten auf obenstehende Fragen und konkrete Empfehlungen entnehmen Sie unserer angefügten Datei. ACHTUNG: RADIKAL - ÄRGERLICH - UNBEQUEM
Der Siegeszug des Algorithmus in Produktion und Handel
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Di, 22. November 2011 in Prozessmanagement, Strategie
Es begann in den 1980ern mit der Technisierung der Verwaltung: Das Warenwirtschafts-System mit der laufenden Inventur wurde bezahl- und steuerbar. Nach und nach entwickelten sich aus den Lagerhaltungs-Systemen umfassende Produktions-Steuerungs-Systeme. In der digitalisierten Arbeitswelt beherrschen heute digitale Algorithmen alle Wertschöpfungsprozesse. Von der Produktion über die Warenverteilung bis hin zum Einzelhandel entscheidet die kluge Programmierung maßgeblich über den unternehmerischen Erfolg. "Its the algorithm, stupid":
- Der Algorithmus verknüpft die Online-Welt und die Kohlenstoff-Welt nahtlos miteinander.
- Der Algorithmus realisiert die 1zu1-Ökonomie. 1 Mensch = 1 Lösung (Produkte und Dienstleistungen)
Was bleibt uns jenseits des Algorithmus zu tun? Die sinnvolle Vernetzung von Spitzentechnologie & Kreativität wird zur zentralen Aufgabe des Managements. Gute ManagerInnen begünstigen Synergien - den Rest erledigt der Algorithmus.
Erfolgsfaktoren einer gelingenden Existenzgründung
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Do, 4. August 2011 in Existenzgründung, ManagementAus unserer Sicht entscheidend für eine erfolgreiche Existenzgründung ist in erster Linie starker Wille, Tatkraft, Klarheit im Denken, Reden und Tun, Offenheit sich selbst gegenüber und Prioritäten setzen.
Selbständigkeit in der Gründungsphase bedeutet auch, Komfortzonen zu verlassen und sich aktiv auf Veränderung einzulassen. Und die Existenzgründung ist erst der Anfang, die Veränderung wird Teil des Daseins. Begünstigend sind geistige und körperliche Gesundheit, eine gewisse Gelassenheit gegenüber sich selbst und ein (familiäres) Umfeld, das einen bestärkt. "Schwierigkeiten überwinden ist der Vollgenuss des Daseins" (Arthur Schopenhauer).
Formalbildung hilft, relevante Berufserfahrung macht selbstbewusst. Finanzielle Unabhängigkeit ist tendenziell weniger hilfreich, einfach weil oft der Antrieb fehlt (Not macht erfinderisch) ebenso wie die Offenheit, die Welt aus Sicht der Bedürfnisse der Kunden/Mandanten zu sehen.
Selbständigkeit bedeutet NICHT, Recht zu haben, sondern Nutzen stiftende Lösungen aus Kundensicht zu finden. Schließlich helfen Dialogbereitschaft, Herzensbildung und Gottvertrauen/Urvertrauen. Wer in der Gründungsphase seinen Appetit und seinen ruhigen Schlaf verliert - aus seiner Mitte fällt - sollte es besser lassen. Selbständigkeit ist immer auch ein Weg zu sich selbst. Das bedeutet, sich ehrlich zu prüfen, ob man dafür wirklich geeignet ist. Uns ist ein glücklicher und schaffensfroher Beamter lieber als ein/e dauergestresste/r Selbständige/r.
Neben allen strategischen und ökonomischen Aspekten zählt das persönliche Lebensglück. Lebensglück wächst insbesondere durch die selbstbestimmte Teilhabe an der Welt und den eigenen Beitrag, diese ein Stück besser zu machen. Ob als Finanzbeamter, Pizzabäcker, Musiker, Physiotherapeut oder Unternehmensberater ist zweitrangig.
Was wirklich zählt ist Selbstwert, Anerkennung, Respekt, Freundschaft und Liebe. Wenn die Selbständigkeit dafür Ihr richtiger Weg ist, dann frisch ans Werk! Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Die Welt ist eine Nische
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Do, 20. Januar 2011 in Strategie
Die Industrialisierung der Individualisierung ist logistisch gelöst. Jeder Mensch kann heute sein passendes Produkt auf Maß zu Massenkonsumgüterpreisen erwerben. Allein ein oberbayerischer Autohersteller bietet über 16 Millionen Modellvarianten an. Dieser technische Reifegrad – industrielle Mass-Customization – ist das dominante Merkmal erfolgreicher Konsumgüterhersteller.
Wie sieht es bei Dienstleistungen aus? Gleich ob bei persönlichen oder B2B-Dienstleistungen, die in großer Stückzahl erbracht werden – hier herrschen noch die Gesetze des arbeitsteiligen Taylorismus mit einem kosteneffizienten Massenoutput; zum Leidwesen des überforderten, allein gelassenen und auswahlmüden Menschen.
Für Eroberer gilt: Es ist nicht entscheidend, eine Nische zu besetzen, sondern Schlüsselkompetenzen zu entwickeln, um Nischen zu erobern. Hier schlummern die Potenziale für mehr Wertschöpfung durch Individualisierung von Dienstleistungen zu günstigen Kosten und Preisen! … warum das kommen wird? … weil sich die Menschen in einer hochkomplexen Welt nach individueller Betreuung, Verständnis und Zuneigung sehnen – sie wollen einfache Dienstleistungen auf Maß.
Für die Kommunikation von individualisierten Dienstleistungen bedeutet das auch die Abkehr von der produktzentrierten Anpreisung „die Handyflat in Friedensqualität“ hin zu lebensweltlichen Bezügen in der Kundenansprache. Auch hier gelten die Gesetze der Nische – Erfolg hat, wer die lebensweltlichen Klammern erkennt und seine Botschaften zielsicher platziert.
Wie Sie eine Siegermarke schaffen
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Mo, 27. September 2010 in Markenführung
Marken gewinnen zunehmend an Bedeutung. Attraktive Markenwerte schaffen den Wert schöpfenden Unterschied in umkämpften Märkten. Starke Marken geben Vertrauen, Verlässlichkeit und Orientierung. Starke Marken erzählen eine facettenreiche, gute Geschichte.
Markenkern und Markenperspektive
Die Markenwerte Ihres Unternehmens ergeben sich zum einen aus der Analyse des MARKENKERNS. Welche Werte transportiert Ihr Unternehmen aktuell aus Sicht der relevanten Stakeholder (Kunden, Mitarbeiter, Anteilseigner, Öffentlichkeit, Medien, Lieferanten, etc.)?
Der Markenkern allein weist in keine Richtung, er ist der Ausgangspunkt unserer Arbeit. Als Zielvorstellung brauchen wir eine MARKENPERSPEKTIVE. In welche Richtung kann/wird sich Ihr Unternehmen sinnvollerweise entwickeln, um eine günstige strategische Positionierung und Verankerung in bestehenden und/oder neuen Zielmärkten zu halten, auszubauen oder zu erreichen?
Explizite und implizite Markenattribute
Neben der Unterscheidung zwischen Markenkern (Was ist?) und Markenperspektive (Was ist im Möglichen sinnvoll?) unterscheiden wir zwischen EXPLIZITEN Markenattributen (Was ist einzigartig? Was macht den Wert schöpfenden Unterschied?) und IMPLIZITEN Markenattributen (Was trägt die expliziten Markenattribute?)
Explizite Markenattribute können mit Primärtugenden verglichen werden, implizite Markenattribute mit Sekundärtugenden. Die Sekundärtugenden (Fleiß, Ordnung, Pünktlichkeit, Kompetenz) sind neutral, sie dienen jedoch unmittelbar dem Zweck – sie bringen die Primärtugenden zum Tragen (z.B. Innovationskraft, Lösungsorientierung, Ganzheitlichkeit, Kreativität). Die Entfaltung von Primärtugenden ist ohne Sekundärtugenden nicht möglich. Beispiel: Das kreative Potenzial eines erfolgreichen Künstlers entfaltet sich auf der Grundlage von Disziplin, Fleiß und Ordnung. Diese allein jedoch machen noch keinen Künstler.

Die Arbeitsschritte zur Ermittlung der Markenwerte
Den Markenkern Ihres Unternehmens ermitteln wir an Hand der betrieblichen Innensicht, durch die Befragung der Stakeholder und einer Medienanalyse.
Die Markenperspektive Ihres Unternehmens entwickeln wir im Abgleich mit dem Markenkern an Hand der maßgeblich treibenden Kräfte – der Megatrends in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und der Lebenswirklichkeit der Menschen. Als Ergebnis erhalten wir stabile, problematische und entwicklungsfährige Aspekte der Markenwerte Ihres Unternehmens.
Darauf kommt es uns an: Die Markenwerte Ihres Unternehmens dauerhaft lebendig und attraktiv halten. Das ist die Grundlage für eine Wert schöpfende Positionierung in umkämpften Märkten.
Aspekte zum Marketing im Handwerk
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Mi, 16. Juni 2010 in Handwerk
Stefan Theßenvitz über Marketing im Handwerk
Das Marketing im Handwerk folgt anderen Gesetzen als das Marketing für Konsumgüter. Im Handwerk geht es um die Gestaltung von Beziehungen, die Beherrschung der Wertschöpfungskette und immer wieder um höchste Aufmerksamkeit für die vielen Details, die KVI=Kompetenz-Vermutungs-Indikatoren … denn Sie können eine Dienstleistung nicht Probe fahren.
Markenführung 2.0
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Mo, 7. Juni 2010 in Community, Kommunikation, Markenführung, web 2.0
Durch das Internet hat sich das Konzept der Markenführung dramatisch erweitert. Der klassische Ansatz der Markenführung umfasst die konstitutiven Merkmale
- Produktkennzeichnung und Qualitätssicherung
- Image und Verkehrsgeltung
- Ubiquität (=Überallerhältlichkeit)
und die marktsteuerungs-strategischen Funktionen
- Individualisierungsfunktion | Herausheben eines Angebots aus der Fülle vergleichbarer Angebote
- Identifizierungsfunktion | Schaffen der Wiedererkennungs-möglichkeit und Ermöglichen von Wiederkauf/Markentreue
- Garantiefunktion | Bekenntnis des Markenanbieters zur Qualität und sein Einstehen dafür.
Die Marke ist letztlich das Ergebnis eines geschlossenen Absatzsystems: Produkt >>> Preis >>> Kommunikation >>> Vertrieb
Das Web 1.0 führte die Instrumente Vertrieb und Kommunikation auf einer Plattform zusammen. Das Web 2.0 / das Mitmachweb erfordert eine fundamental erweiterte Sichtweise auf die Marke unter sozialen Aspekten. Die Deutungsmacht über eine Marke liegt nicht mehr allein beim Hersteller, sondern bei allen Absendern, die etwas über eine Marke mitteilen. Die Relevanz aus Nutzersicht entscheidet darüber, wie lebendig eine Marke ist.
Die Marke wird im Web 2.0 in die eigene digitale Lebenswelt ebenso wie in das digitale sozialen Netz eingebettet. Konsequenzen für die Markenführung 2.0:
- Entwickeln Sie eine glaubwürdige soziale Identität Ihrer Marke
- Investieren Sie die Hälfte Ihres Marketingetats in das Web 2.0
- Laden Sie die Nutzer und Fans Ihrer Marke ein, diese lebendig zu halten
- Vergessen Sie Deutungsmacht. Wer teilt, herrscht.
Weiterlesen ‘Markenführung 2.0′
Marketing mit System
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: So, 14. Februar 2010 in Management
Stefan Theßenvitz über Marketing mit System
Marketing ist ganz einfach: Sie fangen es richtig an und prüfen Ihre Produkte und Dienstleistungen (oder eine neue Idee) an Hand einer Zielgruppen- und Wettbewerbsforschung. Der Blick in die Zukunft zeigt Ihnen, welche Entwicklungen für Ihr Unternehmen von Bedeutung sind und welche Wege Ihnen offen stehen. In der Mission beantworten Sie die Frage nach dem Mehrwert Ihrer Leistungen. Die Ziele, Strategien, Handlungsfelder und Maßnahmen weisen Ihnen den Weg zum Erfolg … so einfach ist das.
Mehr Wert schöpfen: Management aus Kundensicht
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Do, 30. April 2009 in Management, Qualität
In der Krise suchen viele Unternehmen verzweifelt nach dem Quick Win; damit beschleunigen Sie die Drehgeschwindigkeit der Abwärtsspirale. Der Quick Win beginnt in der Regel mit dem Ausverkauf der Markenwerte, so wird aus der Krise eine Falle.
Wir empfehlen das radikale Management aus Kundensicht. So bauen Sie robuste Prozessketten, die dauerhaft mehr Wert schöpfen - und Sie bauen eine strahlende, einmalige Siegermarke. Ein paar radikale Erkenntnisse aus unserer langjährigen erfolgreichen Arbeit mit mutigen Unternehmen:
- umfassende Qualität = hohe Produktivität & geringe Kosten
- umfassende Qualität = langfristige Zukunftssicherung
- umfassende Qualität = Handeln in Kreisläufen
- Qualität = Summe der (über)erfüllten Kundenerwartungen
- Qualität = minimierte Verluste
- Qualität = relativ
Unsere Erfolgsmethode: Leistungsversprechen definieren die Qualität. Erfahren Sie mehr - rufen Sie uns an!
Offener Brief: So meistern Sie jede Krise!
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Mo, 20. April 2009 in Management
Unser Unternehmen THESSENVITZ MARKETING gründeten wir 1997 am Ende einer Rezession und drei Jahre vor dem Platzen der Dotcom-Blase. Mittlerweile haben wir auch die Wirtschaftskrise 2004 miterlebt und aktuell beobachten wir seit September 2008 die Entwicklungen der wahrscheinlich größten Finanz- und Wirtschaftskrise seit 1929. Vier saftige Krisen in 12 Jahren und 460 Mandate bei 210 Kunden lehren uns in Sachen Marketing und Qualität für Dienstleister:
- Werde täglich besser in dem, was Du wirklich beherrschst und hinterfrage Fehlschläge und Erfolge gleichermaßen.
- Arbeite ausschließlich mit den besten Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten und ermögliche deren Spitzenleistungen.
- Erfinde Dein Unternehmen regelmäßig neu entlang der rasenden informations- und kommunikationstechnischen Entwicklungen.
Den ganzen Text unseres offenen Briefes finden Sie hier als pdf.




